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Zuschriften: August 2007

Die Neofaschisten mussten draußen bleiben

Viele Zuschriften sind uns direkt oder als Kommentare zu Material-Bestellungen zugegangen. Wir zitieren hier auszugsweise ohne Namensnennung.

Die Namen und Adressen der Absender liegen der Redaktion vor.

"In Gräfenberg hätte an diesem Tag eine Wunsiedel-Ersatzveranstaltung der Faschisten auf dem dortigen Marktplatz stattfinden sollen, die gerichtlich noch am Vorabend genehmigt worden war. Etwa eintausend Demokraten hielten den Marktplatz jedoch seit den frühen Morgenstunden bis abends ... besetzt. Der mehrmaligen polizeilichen Aufforderung, den Platz zu räumen, tönte nur ein einstimmiges 'Wir bleiben hier!' entgegen. Die Neofaschisten mussten somit draußen bleiben ..."



20. August 2007, E.Mail
Ich muss zugeben, ich bin doch sehr naiv. Bis zur Kundgebung in Grevenbroich habe ich es nicht für möglich gehalten. Sie sind wieder da (oder immer noch)... Erschreckend und in keinster Weise akzeptabel.
21. August 2007, Bamberg

... Wir schicken heute wieder 250 Unterschriften, die wir letzten Samstag beim "Pseudo-Heß-Gedächtnisterror-Aufmarschversuch" der Neo- und Altnazis in Gräfenberg gesammelt haben ...

In Gräfenberg hätte an diesem Tag eine Wunsiedel-Ersatzveranstaltung der Faschisten auf dem dortigen Marktplatz stattfinden sollen, die gerichtlich noch am Vorabend genehmigt worden war. Etwa eintausend Demokraten hielten den Marktplatz jedoch seit den frühen Morgenstunden bis abends ... besetzt. Der mehrmaligen polizeilichen Aufforderung, den Platz zu räumen, tönte nur ein einstimmiges "Wir bleiben hier!" entgegen. Die Neofaschisten mussten somit draußen bleiben ...

21. August 2007, Schwerin, Landtag
... Sie sollen wissen, dass ich Ihre Auffassung zum Verbot der NPD teile. Obwohl mit einem Verbot dieser Partei keinesfalls automatisch deren Gedankengut aus den Köpfen der Menschen verbannt werden könnte, halte ich diesen Schritt für geboten ... Dennoch spricht für ein Verbot, dass einer verfassungsfeindlich agierenden Partei danach keine staatlichen Gelder mehr zur Verfügung gestellt werden müssten. Gelder, mit denen eindeutig rechtsextremistisches Gedankengut in die Bevölkerung getragen wird ...
24. August 2007, E-Mail
Ich wohne in einem kleineren Dorf in der Nähe von Aurich (Ostfriesland). Diese Dorf ist bekannt für Neonazis und es gibt auch schon genug Anhänger der NPD ... Die Neonazis leisten sich hier viel zu viel und es wird Zeit, dass die merken, sie sind unerwünscht.
24. August 2007, Heidenheim
... in der Anlage schicke ich zwei Listen zum NPD-Verbot ...
26. August 2007, Arnsdorf
... anbei übersende ich zwanzig ausgefüllte Unterschriftenlisten ... Außerdem habe ich mich mit dem als Kopie beigefügten Schreiben an den Generalsekretär des Zentralrates der Juden, Herrn Kramer, gewandt ... Wir sollte nicht müde werden, Verbündete zu suchen und den Kampf um das NPD-Verbot solange weiterzuführen, bis dies Gefahr gebannt ist. Dazu brauchen wir ebenso die permanente öffentliche geistige Auseinandersetzung mit den Neonazis, die ... nur sporadisch erfolgt, ihren Ausdruck in Empörung und verbaler Verurteilung neonazistischer Aktivitäten findet , aber Ursachen und begünstigende Umstände ... ausklammert.
26. August 2007, E-Mail

Es ist ein Skandal, dass diese Partei Finanzierung aus Steuermitteln erhält.

Allein deswegen ist ein Verbot unbedingt zu fordern.

27. August 2007, E-Mail
Ich kann es einfach nicht verstehen, wie so eine Partei ... erlaubt werden darf! Es ist doch echt unverschämt und krank, was die meisten Anhänger dieser Partei in den Internetforen von sich geben. Da fühle ich mich hier in diesem Land doch nicht mehr wohl, obwohl ich bis gestern noch sagen konnte, dass ich stolz darauf bin, eine Deutsche zu sein! ... Früher war mir das alles relativ egal gewesen, aber seitdem ich das in den Medien ein bisschen verfolgen konnte und mir die Seite von der NPD angeschaut habe, habe ich jetzt wirklich Angst um mich, meine Familie und Freunde! ...
28. August 2007, E-Mail
Ich finde das super gut, was Ihr da macht ... Ich werde auf jeden fall dafür werben, dass meine Freunde alle unterschreiben und ich werden allen, die ich kenne, davon erzählen ... Respekt von mir an Euch, dass Ihr so etwas macht, und ich werde das, so gut ich kann, unterstützen ...
Eine Kampagne der VVN-BdA
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