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7.2.2007

Jupp Angenfort zum NPD-Verbot

Jupp Angenfort (83) ist Landessprecher der VVN-BdA NRW. Als deutscher Kriegsgefangener in der Sowjetunion schloss er sich dem Nationalkomitee Freies Deutschland (NKFD) an. Anfang der 1950er Jahre war er Vorsitzender der FDJ im Westen und Landtagsabgeordneter der KPD in NRW. 1953 wurde er trotz Immunität von der Straße weg verhaftet und "wegen Hochverrats" zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt.

Am 20. Januar 2007 sagte er auf der Arbeitstagung der VVN-BdA NRW im Gewerkschaftshaus Düsseldorf:


Bild: j. vogler

"Durch ein Verbot würden der NPD Millionen Euro staatliche Zuschüsse genommen. Mit der Illegalität der NPD würde der Verfolgungsdruck endlich gegen Nazis gerichtet, statt gegen Linke, die in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz und in Auseinandersetzung mit den Neonazis für demokratische und soziale Rechte und Freiheiten und gegen den Militarismus und den Antisemitismus wirken.

Es kommt bei der Kampagne nonpd auf jeden einzelnen an. Das heißt:

Ständig eine Unterschriftenliste dabei haben und im Familien- und Bekannten- und Kollegenkreis Gespräche führen und Unterschriften sammeln, Großveranstaltungen wie Ostermärsche, evangelischen Kirchentag und UZ-Pressefest ebenso nutzen wie Infostände und Versammlungen."

Eine Kampagne der VVN-BdA
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