

DGB-Vorsitzender Sommer fordert ein Verbot der NPD
Der DGB-Vorsitzende Sommer sprach am 1. Mai auf einer Kundgebung in Dortmund und forderte ein Verbot der NPD "ohne Wenn und Aber". Er sagte, er finde es unerträglich, dass die NPD unter dem Schutzschild des Parteienprivilegs in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen öffentliche Gelder kassiere.
Wir zitieren aus verschiedenen Presseveröffentlichungen:
1. Mai 2007:
- tagesschau:
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Tausende protestieren gegen Neonazi-Aufmärsche
Tausende Bürger haben am 1. Mai in mehreren Städten gegen Aufmärsche der rechten Szene demonstriert. ... Auf einer DGB-Kundgebung in Dortmund forderte Gewerkschaftschef Michael Sommer vor mehr als 800 Teilnehmern ein Verbot der NPD "ohne Wenn und Aber". ...
Quelle: tagesschau-Artikel
- jW (junge Welt):
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Abwehr gegen rechts
Mehrere tausend Bürger haben am Maifeiertag in verschiedenen Städten Deutschlands gegen Aufmärsche von Neofaschisten protestiert. In Dortmund gingen rund 2000 Menschen gegen eine Demonstration von NPD und anderen rechten Gruppen auf die Straße. ...
In Dortmund versammelten sich vormittags rund 450 Teilnehmer einer Gewerkschaftskundgebung. DGB-Chef Michael Sommer sagte, er finde es unerträglich, dass die NPD unter dem Schutzschild des Parteienprivilegs in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen öffentliche Gelder kassiere. "Deutschland hat es verdient, daß wir diesem Spuk ein Ende machen", meinte er.
Quelle: jW-Artikel
- nnz (Neue Nordhäuser Zeitung):
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Demos gegen rechte Szene
Tausende Menschen in verschiedenen Städten Deutschlands haben am Maifeiertag überwiegend friedlich gegen Aufmärsche von Rechtsextremisten protestiert. ...
DGB-Chef Michael Sommer nahm am gestrigen 1. Mai an einer Gegenkundgebung gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten in Dortmund teil. Zuvor hatte er auf einer DGB-Kundgebung vor mehr als 800 Teilnehmern ein Verbot der NPD "ohne Wenn und Aber" gefordert. In seiner Ansprache führte er u.a. aus, er finde es unerträglich, dass die rechtsextremistische NPD unter dem Schutzschild des Parteienprivilegs in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen öffentliche Gelder kassiere. In beiden Bundesländern hatte die NPD bei den letzten Landtagswahlen den Einzug ins Parlament geschafft.
"Die Nazis haben uns 1933 den 1. Mai geklaut, aber der 1. Mai gehört uns, sonst niemandem", sagte Sommer. In Anspielung auf das bundesweite DGB-Motto zum Tag der Arbeit, "Du hast mehr verdient", das die Forderung der Gewerkschaften nach der gesetzlichen Festlegung von Mindestlöhnen unterstreichen soll, sagte Sommer weiter: "Deutschland hat verdient, dass wir diesem Spuk ein Ende machen. Wir lassen denen unsere Straßen nicht, und auch nicht unsere Fußballstadien".
Quelle: nnz-Artikel
- abendblatt (Hamburger Abendblatt):
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DGB-Chef Sommer fordert NPD-Verbot
Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, hat ein Verbot der NPD "ohne Wenn und Aber" gefordert.
Sommer sagte am Dienstag bei einer Maikundgebung in Dortmund, er finde es unerträglich, dass die rechtsextremistische NPD unter dem Schutzschild des Parteienprivilegs in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen öffentliche Gelder kassiere. In beiden Bundesländern hatte die NPD bei den letzten Landtagswahlen den Einzug ins Parlament geschafft.
"Die Nazis haben uns 1933 den 1. Mai geklaut, aber der 1. Mai gehört uns, sonst niemandem", sagte Sommer. In Anspielung auf das bundesweite DGB-Motto zum Tag der Arbeit, "Du hast mehr verdient", das die Forderung der Gewerkschaften nach der gesetzlichen Festlegung von Mindestlöhnen unterstreichen soll, sagte Sommer weiter: "Deutschland hat verdient, dass wir diesem Spuk ein Ende machen. Wir lassen denen unsere Straßen nicht, und auch nicht unsere Fußballstadien".
Quelle: abendblatt-Artikel