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Presseschau: 25.1. - 29.1.2007

Schlagzeilen und Zitate
zur Eröffnung der Kampagne "NPD-Verbot jetzt!"

Das Medienecho war groß als die VVN-BdA die Kampagne "NPD-Verbot jetzt!" vorstellte und begründete. Es spiegelt eine breite Zustimmung zur Forderung nach einem Verbot der faschistischen NPD.

Wir zitieren aus verschiedensten Veröffentlichungen.

25.1.2007:

Focus online:

Nazi-Opfer fordern NPD-Verbot

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes appelliert an den Bundestag, ein neues NPD-Verbotsverfahren auf den Weg zu bringen. Bis zum 9. November wolle der Verein 100 000 Unterschriften sammeln, sagte der Vorsitzende der Vereinigung, Werner Pfennig, am Donnerstag in Berlin. Begleitend seien Aktionen unter dem Motto "NPD-Verbot jetzt" geplant. Die Kampagne beginnt am Freitag mit einer Mahnwache am Platz der Republik in Berlin. ...

Quelle: Focus online-Artikel

Die Welt:

Holocaust-Überlebende sammeln Unterschriften für NPD-Verbot

Mit einer bundesweiten Kampagne wollen Holocaust-Überlebende ein neues NPD-Verbotsverfahren erreichen. Sie sammeln Unterschriften, um den Bundestag zum handeln zu zwingen. Einige prominente Unterstützer haben sich bereits gefunden. ...

Quelle: Welt-Artikel

haGalil:

Kampagne für NPD-Verbot

Die VVN-BdA ruft am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, zur mehrmonatigen bundesweiten Kampagne für ein Verbot der neonazistischen NPD auf. ...

Denn "die seinerzeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat geltend gemachten Verbotsgründe bestehen nach wie vor." Die NPD stehe in der Tradition der NSDAP, sie sei rassistisch, antisemitisch, gewaltbereit und fremdenfeindlich, wolle ein neues "Drittes Reich" und lehne die Demokratie ab. ...

Quelle: haGalil-Artikel

Netzeitung:

Prominente setzen sich für NPD-Verbot ein

... "NPD-Verbot jetzt!" - unter diesem Motto solle Druck auf den Bundestag für einen neuen Anlauf zum Verbot der rechtsextremistischen Partei erzeugt werden, teilte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) am Donnerstag in Berlin mit. «Bis zum 9. November wollen wir 100.000 Unterschriften sammeln», sagte der Vorsitzende Werner Pfenning. ...

Quelle: Netzeitung-Artikel

26.1.2007:

ND (Neues Deutschland):

VVN-Kampagne für NPD-Verbot startet

Zum Holocaust-Gedenktag am Samstag startet die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) eine Kampagne für ein NPD-Verbot. Bis November sollen dafür rund 100 000 Unterschriften gesammelt werden, sagte VVN-Vorsitzender Werner Pfennig gestern in Berlin. Die Kampagne, die am Wochenende bundesweit mit Veranstaltungen starten soll, steht unter dem Motto »NPD-Verbot jetzt!«. Zu den Erstunterzeichnern des Verbotsaufrufes gehören unter anderen Schauspieler wie Peter Sodann, Hannelore Elsner und Gisela May. Außerdem sollen alle Bundestagsabgeordneten in einem offenen Brief aufgefordert werden, ein erneutes Verbotsverfahren zu unterstützen. ...

Quelle: ND-Artikel

UZ (Unsere Zeit):

VVN-BdA will NPD-Verbot jetzt

Die VVN-BdA beginnt am Holocaustgedenktag 27. Januar ihre bundesweite Kampagne für ein Verbot der neonazistischen NPD. Die Kampagne wird jetzt in Berlin und Düsseldorf eröffnet und in mehreren Landeshauptstädten mit Aktionen vor Innenministerien und Behörden begleitet. ...

Quelle: UZ-Artikel

jW (junge Welt):

V-Leute nicht notwendig

»Leiten Sie ein neues NPD-Verbotsverfahren ein!« lautet die Aufforderung von 70 Erstunterzeichnern eines Schreibens an die Abgeordneten des deutschen Bundestages. Die Kampagne »NPD-Verbot jetzt« der VVN-BdA, die am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde, unterstützen u. a. der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung, Genuß und Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, die Schauspieler Gisela May und Peter Sodann, die Bürgermeister von Weimar und Wunsiedel, das Präsidium des 1. FC Nürnberg und der Regensburger Bischof, Gerhard Ludwig Müller. ...

Das erste Verbotsverfahren, so Pfennig, sei nicht gescheitert, weil die Verfassungswidrigkeit der NPD angezweifelt wurde, sondern weil der damalige Innenminister Otto Schily 30 V-Leute des Verfassungsschutzes als Zeugen benannt habe. »Diese Leute müssen ohnehin abgezogen werden«, so der Vorsitzende der VVN-BdA. Unabhängig davon seien sie als Zeugen im Verbotsverfahren aber nicht notwendig. ...

Quelle: jW-Artikel

TLZ (Thüringische Landeszeitung):

Thüringer Linkspartei beteiligt sich an NPD-Verbots-Kampagne

Die Thüringer Linkspartei unterstützt die von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten organisierte Kampagne zum Verbot der rechtsextremen NPD. Am Freitag hätten die Abgeordneten im Landtag den Aufruf unterschrieben, teilte der parlamentarische Geschäftsführer Werner Buse mit. Auch viele SPD-Parlamentarier hätten sich angeschlossen. ...

Quelle: TLZ (Artikel nicht mehr verfügbar)

taz (die tageszeitung):

NS-Überlebende für NPD-Verbot

Mit einer bundesweiten Kampagne wollen Holocaust-Überlebende ein neues NPD-Verbotsverfahren erreichen. ...

Der Überlebende des KZ Theresienstadt, Ernst Grube, sagte: "Ich sehe als Parallele zu damals, dass der Staat die Anfänge nicht entschieden genug bekämpft und die Gefahr verharmlost."

Quelle: taz (Artikel nicht mehr verfügbar)

taz (die tageszeitung):

Mehr als Gedenken

Zum internationalen Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus am morgigen 27. Januar wollen es die Veranstalter in diesem Jahr nicht bei der sonst üblichen Gedenkfeier belassen: Holocaust-Überlebende starten heute eine Kampagne für ein neues NPD-Verbotsverfahren. ...

Seit über 40 Jahren gebe es in der Bundesrepublik mit der NPD eine Partei, "die in der Tradition der NSDAP steht" und die demokratische Ordnung der Bundesrepublik ableht, schreibt der VVN-BdA in einem offenen Brief, der an die Bundestagsabgeordneten gerichtet ist. Die Aussagen der NPD seien "rassistisch, antisemitisch und fremdenfeindlich", heißt es weiter. Die NPD nutze den Parteienstatus, "um Gelder von einem demokratischen Staat zu beziehen, den sie abschaffen will". ...

Quelle: taz (Artikel nicht mehr verfügbar)

27.1.2007:

jW (junge Welt):

VVN-BdA eröffnet Kampagne für NPD-Verbot vor dem Reichstag

Aktivisten der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) haben am Freitag vormittag in der Bannmeile des Bundestages für ein NPD-Verbot demonstriert. Die Aktion bildete den Auftakt der »no npd«-Kampagne der VVN-BdA. ...

Auf der Treppe zum Haupteingang des Reichstagsgebäudes entrollten sie ein fünf mal zehn Meter großes Transparent mit der Aufschrift »no npd - Auschwitz gedenken heißt NPD verbieten«. ...

Quelle: jW-Artikel

ND (Neues Deutschland):

Der Holocaust und die NPD

... Bedarf es in diesem Land erst der Stimme der Opfer, der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes, um das anzumahnen, was die eigene Einsicht aller, auch des Staates, sein sollte? Wie viel wohler könnte man sich fühlen, wenn die Opfer gehört werden, ohne dass sie laut werden müssen.

Quelle: ND-Artikel

29.1.2007:

jW (junge Welt):

Warnung vor Verharmlosung

... Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) führte in mehreren Städten Kundgebungen durch und sammelte Unterschriften für die Neuauflage des NPD-Verbots. ...

Quelle: jW-Artikel

Eine Kampagne der VVN-BdA
© Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten