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Presseschau: 27.1.2007
Die junge Welt berichtete am 27.1.2007 über die Auftaktveranstaltung der Berliner VVN-BdA vor dem Reichstagsgebäude.
27.1.2007
Inland / Seite 5

VVN-BdA eröffnet Kampagne für NPD-Verbot vor dem Reichstag

Berlin. Aktivisten der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) haben am Freitag vormittag in der Bannmeile des Bundestages für ein NPD-Verbot demonstriert. Die Aktion bildete den Auftakt der "no npd"-Kampagne der VVN-BdA. Trotz eisiger Kälte trafen sich rund 50 Demonstranten zunächst am Mahnmal für die ermordeten Reichstagsabgeordneten. Auf der Treppe zum Haupteingang des Reichstagsgebäudes entrollten sie ein fünf mal zehn Meter großes Transparent mit der Aufschrift "no npd - Auschwitz gedenken heißt NPD verbieten". Augenzeugen zufolge beendete die Polizei die Aktion zügig.

Die VVN-BdA forderte Bundestag und Bundesregierung anläßlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar auf, ein neues Verbotsverfahren auf den Weg zu bringen. Bis zum 9. November will der Verein zur Bekräftigung seiner Forderung 100000 Unterschriften sammeln. Ein erster Verbotsversuch war 2003 wegen der weitgehenden Unterwanderung der NPD durch V-Leute des Verfassungsschutzes vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert.

(jW/ddp)

Eine Kampagne der VVN-BdA
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