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10.2.2007

Kulturvereinigung Leverkusen unterstützt die Kampagne "NoNPD"

Stellungnahme der Kulturvereinigung Leverkusen e.V. zur Aktion "NoNPD"

Als Vereinigung, die der Arbeiterkulturbewegung der Weimarer Republik entstammt und die in Leverkusen als erste Opfer der Nazis wurde, die das Arbeitereigentum raubten und führende Mitglieder terrorisierten, stehen wir in der Verpflichtung des Schwurs von Buchenwald. Deshalb waren wir in der Vergangenheit bis heute immer dort zu finden, wo es galt gegen Nazis und andere Reaktionäre (in welchen Verkleidungen sie auch daher kamen und kommen) deutlich werden zu lassen: Faschismus ist keine Meinung - sondern ein Verbrechen! Deshalb fanden und finden auch alle Aktionen und Maßnahmen von wem auch immer sie iniziiert werden, unsere Unterstützung. Jegliche Aktivitäten sind dringend notwendig, das gesellschaftliche Klima in Richtung der Forderungen der Menschen nach einem Leben ohne Diskriminierung, ohne Faschismus und ohne Kriegsvorbereitung (wie diese auch benannt werden mögen) zu verändern. Deshalb ist diese Aktion - nicht nur unter dem Gesichtspunkt eines neuen angestrebten NPD-Verbotsverfahrens, sondern auch, durch die damit verbundenen Diskussionen über das gesamte gesellschaftlichen Klima - ein wichtiger Beitrag dazu.

Mit freundschaftlichen Grüßen
i.A. Manfred Demmer,
stellv.Vorsitzender
Kulturvereinigung Leverkusen e.V.

Eine Kampagne der VVN-BdA
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