

Keinen Fußbreit den Nazis in Tübingen!
Aufruf von DGB, IG-Metall und ver.di
Die Jungen Nationaldemokraten, die Nachwuchsorganisation der NPD, haben bei der Stadt Tübingen einen Antrag für eine öffentliche Versammlung am 21. Juli dieses Jahres in der Altstadt eingereicht.
Kommen Sie zur Gegenkundgebung:
am Samstag, 21.7.2007
ab 1000 Uhr
in Tübingen, Bahnhofsvorplatz/Europaplatz
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
wir wollen in Tübingen keinen Aufmarsch der Nazis. Deshalb unterstützen wir den Aufruf des Tübinger Bürgermeisters Boris Palmer, diesen Aufmarsch durch geeignete Gegenaktionen zu verhindern.
Wir wollen uns an jenem Samstag den Nazis in den Weg stellen, damit sie keinen Fußbreit von Tübinger Boden für sich beanspruchen können.
Tübingen ist eine internationale Stadt:
Die Tübinger Wirtschaft profitiert von internationalen Beziehungen, an der Universität studieren Menschen aus der ganzen Welt.
Tübingen ist ein internationales Touristenziel, wovon viele kleine und mittlere Betriebe profitieren.
Den Schrecken des nationalsozialistischen Terrorregimes haben viele ältere Mitbürger noch im Gedächtnis. Die Ideologie dieser Nazis führt unweigerlich zu Kriegen, wir wollen aber in einer friedlichen Stadt leben und arbeiten.
Wir wollen, dass es in Tübingen keinen Platz für nationalistisches und rechtsradikales Gedankengut gibt. Kommen Sie deshalb zu der Gegendemonstration der Gewerkschaften an diesem Tag.
Es sprechen:
- Leni Breymaier, ver.di Landesvorsitzende Baden-Württemberg
- Jörg Hofmann, Bezirksleiter IG Metall Baden-Württemberg
- Weitere Redner sind angefragt.
- Kulturprogramm u.a. mit Heiner Kondschak