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9.2.2007
Frankfurt am Main:

Gegenveranstaltung zur "NPD-Großdemonstration"

Die NPD und eine beachtliche Zahl von "Freien Kameradschaften" rufen zu einer "Großdemonstration" am

Samstag, 7. Juli 2007, nach Frankfurt am Main

auf. Sie soll unter dem Motto "Volksgemeinschaft statt Globalisierung" stehen.

Die Frankfurter Anti-Nazi-Koordination ruft zur aktiven Verhinderung der faschistischen Demonstration in Frankfurt, zur Besetzung des Versammlungsorts und zur Blockade der Demonstrationsroute der NPD auf.

In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hieß es NPD-intern nach einigen kläglich gescheiterten Anläufen, in Frankfurt demonstrieren zu wollen: "Nie wieder Frankfurt".

2001, 2002 und 2003 versuchten die Nazi-Aktivisten Worch und Hupka, bundesweit beworbene Demonstrationen in Frankfurt durchzuführen - sie wurden blockiert und scheiterten ebenso.


Dabei soll es auch 2007 bleiben. Hierzu brauchen wir Unterstützung aus der gesamten Bundesrepublik.

Kontakt:
Hans Christoph Stoodt, Anti-Nazi-Koordination Frankfurt,
hcstoodtweb.de (das "@" bitte einsetzen).

Aktuelles im Internet:
Anti-Nazi-Koordination Frankfurt
und:
www.antifa.frankfurt.org


Mit dem Motto "Volksgemeinschaft statt Globalisierung" wird auf der einen Seite in der üblichen Manier die Anbiederung an linke Globalisierungskritik versucht, andererseits ganz offen der faschistische Begriff der sogenannten "Volksgemeinschaft" propagiert - ein Begriff, der in der nazifaschistischen Vergangenheit zur Begründung millionenfachen Mords an "Artfremden", "Lebensunwerten" und politischen Gegnern der Nazis benutzt wurde.

Anmelder der Demonstration ist der "Freie Nationalist" und aktuelle NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll aus Butzbach, der Stadt des Hessentages 2007. Dort leitet er in einem eigenen Haus ein Schulungs-, Rückzugs- und Planungszentrum der NPD. Hier werden auch die Aktivitäten der Nazipartei mit Kameradschaften vernetzt - "Schwarze Division Germania", "Freie Nationalisten Rhein-Main", "Berserker Kirtorf" und andere.

Aus seiner offen nationalsozialistischen Weltanschauung macht Wöll keinen Hehl. Im vergangenen Jahr ließ er fernsehöffentlich die "Waffenbrüderschaft" von Deutschen und Muslimen in der Waffen-SS hochleben und meldete zugleich eine antisemitische Jubeldemonstration für den Staatspräsidenten des Iran in Frankfurt an - unter dem Namen "Gruppe Nationaler Sozialisten". Der Begriff der "Volksgemeinschaft" steht im Mittelpunkt des unter Wölls Ägide verabschiedeten hessischen NPD-Programms.

Eine Kampagne der VVN-BdA
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