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16.3.2007

Bericht:
Landesversammlung der VVN-BdA Hessen

DGB-Chef Hessen-Thüringen: NPD-Aufmarsch untersagen

"Rechtsextremisten und ewig Gestrige haben in dieser Gesellschaft keinen Platz. Alle Menschen, denen das hohe Gut der Demokratie wichtig ist, müssen gemeinsam Auftritte von rechtsextremen und neofaschistischen Gruppen verhindern."

Mit diesen Worten hat der Vorsitzende des DGB Bezirkes Hessen-Thüringen, Stefan Körzell, auf einer Landesversammlung der VVN-Bund der Antifaschisten dazu aufgerufen, den für den 7. Juli in Frankfurt geplanten Aufmarsch der NPD zu verhindern. Körzell forderte die Verantwortlichen der Stadt Frankfurt auf, alle Ihnen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel auszuschöpfen, damit die NPD-Demonstration untersagt wird. Dem Wiedererstarken des Neofaschismus müsse eine Allianz aller demokratischen Parteien und Institutionen, der Bürgerinnen und Bürger entgegen gesetzt werden.

Gestützt auf erdrückendes Beweismaterial aus NPD-eigenen Veröffentlichungen forderte auf der gleichen Veranstaltung der VVN-Bundesgeschäftsführer, Thomas Willms, in einem Appell an die Abgeordneten des Bundestages das Verbot der NPD.

Die Landesversammlung der VVN erklärte in einer einstimmig verabschiedeten Resolution: "Das Verbot der NPD und aller faschistischen Organisationen ist dringend geboten und längst überfällig. Die geplanten Aufmärsche von Neonazis in Frankfurt und anderen hessischen Städten müssen verhindert werden."

Eine Kampagne der VVN-BdA
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