

Bericht über die
Auftaktveranstaltung in Frankfurt/Oder
Den Neofaschisten um Holger Apfel wurde an diesem Tag der Weg durch Frankfurt (Oder) von der Polizei freigemacht. Den 27. Januar hatten sie gewählt, um ihre demagogischen Losungen zu brüllen und zu stiefeln, den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, den Internationalen Gedenktag an den Holocaust.
In großer Zahl bekundeten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, dass sie die Neofaschisten nicht wollen, nirgendwo. Eine "Meile der Demokraten" setzte Farben gegen das einfältig Braune. Vom Bund der Antifaschisten Frankfurt (Oder) wurde die Meile genutzt, das Anliegen der Kampagne "nonpd" den Menschen nahe zu bringen.
Mit ihrer Unterschrift bekundeten Bürgerinnen und Bürger noch unter dem Eindruck des frechen und anmaßenden Auftretens der Neofaschisten, dass sie ein Verbot der NPD unterstützen.
Zu den Unterzeichnern gehören Landtagsabgeordnete und führende Kommunalpolitiker und Stadtverordnete ebenso, wie Angehörige der Jüdischen Gemeinde zu Frankfurt (Oder), Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrer, Beamte, Pfarrer, Arbeitsuchende, Rentnerinnen und Rentner. Viele von ihnen trugen den Button mit dem Logo "nonpd NPD-Verbot jetzt".
Die Kampagne fand beachtliche Zustimmung bei Teilnehmern der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus am Nachmittag im Frankfurter Rathaus. Es wurden am 27. Januar insgesamt 464 Unterschriften gesammelt.