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29.1.2007

Bericht über die
Auftaktveranstaltung in Berlin

Mit der Aktion "Auschwitz gedenken heißt NPD verbieten" machte die Berliner VVN-BdA am 26. Januar vor dem Reichstagsgebäude auf die Kampagne "NPD-Verbot jetzt!" aufmerksam. Die Kampagne, die am Tag zuvor mit einer Pressekonferenz in Berlin eröffnet wurde, ist bundesweit auf große Zustimmung gestoßen.

Vor Journalisten erklärte der Theresienstadt-Überlebende Ernst Grube:

"Als ich als Kind einen gelben Stern tragen musste, hat niemand etwas getan und als ich ins Ghetto kam, hat niemand geholfen. Als nach dem Krieg dann alles vorbei war, hat niemand etwas gewusst. Wie weit sind wir von dieser Stimmung entfernt?"

In einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten setzen sich deshalb die VVN-BdA und 70 prominente Erstunterzeichner für ein erneutes Verbotsverfahren gegen die NPD ein. Ihnen kommt es darauf an, die Kräfte im Land hierfür zu bündeln und eine umfangreiche Aufklärungsarbeit zu leisten.

"100.000 Unterschriften wollen wir bis zum 9. November sammeln", so der VVN-BdA-Vorsitzende Werner Pfennig. "Ein Verbot ist möglich, die Verfassungsfeindlichkeit der Partei, die in der Tradition der NSDAP steht, zur Genüge bewiesen."

Eine Kampagne der VVN-BdA
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